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Barracuda Labs: Auf 30 Prozent der Twitter Accounts steht kein einziger Tweet

„Barracuda 2010 Midyear Security Report“ veröffentlicht

Innsbruck, 29. Juli 2010 – Der heute veröffentlichte „Barracuda 2010 Midyear Security Report“ enthĂ€lt neue Daten ĂŒber Twitter-Nutzung und -KriminalitĂ€t sowie darĂŒber, wie Cyberkriminelle Suchmaschinen fĂŒr ihre Zwecke nutzen. Die Security-Spezialisten der Barracuda Labs haben dafĂŒr 25 Millionen Twitter Accounts sowie ĂŒber 25.000 aktuelle Suchthemen und 5,5 Millionen Suchergebnisse analysiert und ausgewertet. Der Report steht unter http://www.barracudalabs.com/research_resources.html kostenfrei zur VerfĂŒgung. Barracuda Networks Inc. ist Anbieter einer umfassenden Produktpalette fĂŒr IT-Sicherheit sowie Netzwerk- und Storage-Lösungen.

Bei den Forschungsarbeiten zu Twitter haben Security-Experten der Barracuda Labs das Verhalten von legitimen und kriminellen Twitter-Nutzern gemessen und untersucht. Ziel ist es, das typische Verhalten echter User besser kennen zu lernen und weitere Indikatoren fĂŒr Missbrauch von Accounts zu identifizieren.

Eine Auswahl der Ergebnisse zu Twitter:

  • Auf 30 Prozent der Twitter Accounts wurde noch kein einziger Tweet abgesetzt.
  • Nur rund 29 Prozent der Twitter User können als “richtige” Twitter-Nutzer bezeichnet werden. Sie haben mindestens zehn Tweets veröffentlicht, haben zehn Follower und sind selbst Follower bei zehn anderen Usern.
  • Insgesamt erhöht sich die AktivitĂ€t auf Twitter weiterhin. Die Nutzerzahl steigt, die „richtigen“ Twitter-Nutzer schreiben mehr Tweets und auch Gelegenheitsnutzer werden aktiver.
  • Die HĂ€lfte der Twitter User twittern seltener als einmal am Tag, aber einer von zehn Usern twittert fĂŒnfmal oder öfter pro Tag.
  • Ein Achtel der Twitter User hat mindestens zehnmal mehr Follower als Kontakte, denen sie selbst folgen.
  • Nur einer von zehn Usern folgt mehr als 100 anderen Usern. Etwa die HĂ€lfte folgt weniger als fĂŒnf.
  • Auch kriminelle AktivitĂ€ten auf Twitter nehmen zu.
  • Die Twitter-KriminalitĂ€tsrate – der Anteil der aus SicherheitsgrĂŒnden gesperrten Accounts pro Monat – liegt fĂŒr das erste Halbjahr bei 1,7 Prozent.

69 Prozent der Malware bei Suchmaschinen ĂŒber Google verbreitet

Bei der Untersuchung zu Suchmaschinen ging es darum, herauszufinden, wie hĂ€ufig Cyberkriminelle aktuelle Suchbegriffe missbrauchen, um Internetanwender ĂŒber Suchmaschinen auf ihre Malware zu lotsen, sowie Themen zu identifizieren, die von Hackern typischerweise ausgenutzt werden. Die Daten hat Barracuda Labs ĂŒber einen Zeitraum von ungefĂ€hr zwei Monaten erhoben.

Eine Auswahl der Ergebnisse zu Suchmaschinen:

  • Google ist die Suchmaschine, die mit Abstand am stĂ€rksten fĂŒr die Verbreitung von Malware genutzt wird. Bei der Suche nach aktuellen, populĂ€ren Trendthemen zeigt die Suchmaschine mehr als doppelt so viele Suchergebnisse an, die zu Malware fĂŒhren wie Bing, Twitter und Yahoo zusammen. Google steht fĂŒr 69 Prozent des Aufkommens, Yahoo fĂŒr 18 Prozent, Bing fĂŒr 12 Prozent und Twitter fĂŒr 1 Prozent.
  • Die Suchmaschinen benötigen eine sehr unterschiedliche Zeitspanne, um Tweets zu Trendthemen zu indizieren: Google ist mit 1,2 Tagen am schnellsten, Bing benötigt 4,3 Tage, Yahoo 4,8 Tage.
  • Die Barracuda Labs haben ĂŒber die HĂ€lfte der gefĂ€hrlichen Suchergebnisse im Zeitraum zwischen 5 und 11 Uhr MEZ gefunden.
  • Unter den wichtigsten Suchbegriffen, die Malware-Verbreiter fĂŒr ihre Zwecke nutzten, sind Eigennamen stark vertreten. Zu den zehn gefĂ€hrlichsten Suchbegriffen des ersten Halbjahres gehörten die Namen eines Football-Spielers, eines Playboy Playmates, dreier Schauspielerinnen sowie eines Studenten, der durch FĂ€lschungen und Plagiate an die UniversitĂ€t Harvard gekommen ist.

Hinweise fĂŒr die Redaktion:

  • Der „Barracuda Labs 2010 Midyear Report“ steht unter http://www.barracudalabs.com/research_resources.html zum Download zur VerfĂŒgung.
  • Auf dem Barracuda Labs Security Research Portal unter http://BarracudaLabs.com finden Sie stets aktuelles Datenmaterial zu den Themen Internet, Viren, Spam und Twitter.
  • FĂŒr aktuelle Informationen aus den Barracuda Labs folgen sie @barracudalabs auf Twitter.

Über Barracuda Networks
Barracuda Networks Inc. ist Anbieter einer umfassenden Produktpalette fĂŒr IT-Sicherheit sowie Netzwerk- und Storage-Lösungen. Sie gewĂ€hrt nicht nur Schutz gegen E-Mail-, Internet- und Instant-Messaging-Bedrohungen, sondern verbessert darĂŒberhinaus die Bereitstellung von Applikationen, den Netzwerkzugang, Mailarchivierung und Backups sowie die Datensicherheit in Organisationen.
Zu den mehr als 100.000 Kunden jeder GrĂ¶ĂŸenordnung gehören Coca-Cola, EADS, Europcar, FedEx, Harvard University, IBM, L’OrĂ©al, OMV und die Postbank. Das Unternehmen befindet sich in privatem Besitz. Der internationale Hauptsitz liegt in Campbell, Kalifornien (USA), der Hauptsitz fĂŒr Kontinentaleuropa ist Innsbruck (Österreich). Weltweit beschĂ€ftigt Barracuda Networks mehr als 650 Mitarbeiter in 18 Niederlassungen, davon rund 100 in deutschsprachigen LĂ€ndern. Weitere Informationen stehen unter www.barracudanetworks.com zur VerfĂŒgung.

 

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